„The mediation of the narrative“,

„That’s the whole goal of the practice“, sagt Navine Michaan/ Katonah Yoga. –

Bewegung ist hier verstanden als fließende Meditation.

In der Philosophie als auch Psychologie spricht Michaan (die selbst Religion studiert hat) mit dem Zitat folgende drei Bereiche an:

„Eros, Philia, Agape“ – Bauch, Kopf, Herz.

Eros ist immer Ambivalent, unverlässlich und kurzfristig, also instabil- Der Sitzt unserer Kreativität und Sexualität. Dort sitzt unsere Wurzel. Mit dem Kopf (Philia, griech. für Freundschaft) denken wir über diese Wurzel nach und kultivieren sie über unser Herz (griech. : Agape).

Eros kann Strukturen brechen. Das ist gut, gewünscht, schwierig. Die Kunst besteht darin Ambivalenzen in einen Rahmen zu gießen, die der Kreativität Halt gibt und sie doch Atmen lässt. Hier dürfen Aggressionen sein. Sie können kanalisiert, durchlebt und kathalysiert werden – Um sie, nur wenn es einen freut… ausformulieren zu können

Dabei bezieht sich Eros auf jeden Bereich unseres Lebens: Liebesbeziehung, Familie, Freunde, Arbeit, Hobbies. Letztendlich geht es um Balance, Gewichtung, nicht Vergleich. Die Frage bleibt, was will kultiviert werden?

Unsere eigene Geschichte bis hinein in die Gegenwart ist Teil der Antwort. Sowohl die Geschichte jedes Einzelnen von uns als auch unsere kollektive.

Eros besitzt keine Moral. Er fühlt nur. Der Wert der stabilisiert und stärkt findet sich immer nur im Herzen.

Das Herz, das mutig über seinen eigenen Schatten steigt und wächst.

Quellen:

Nevine Michaan „Surya Namaskar in New York“

Raphael Bonelli

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